Besuch im Asiatischen Museum Radevormwald

WiNGS asiatisches Museum

Sind die Götter verrückt? Dass ausgerechnet im Bergischen Radevormwald ein Museum gebaut wurde, in dem asiatische Gottheiten ihren Platz gefunden haben, klingt jedenfalls danach. Die WiNGS und ihre Gäste lernten diesen ungewöhnlichen Platz an einem schönen Sommernachmittag kennen – geführt von Peter Hardt, der das Museum auf die Bergischen Wiesen gesetzt hat. Hardt, der anekdotenreich aus seinem Leben erzählte, ist im Alter von 22 Jahren mit dem Fahrrad 3 1/2 Jahre durch Asien gefahren, hat Mitbringsel auf Kölner Flohmärkten verkauft, Autos in den fernen Osten überführt und sich später zu einem Experten für Antiquitäten aus Asien entwickelt. Mit seiner Galerie ist der Radevormwalder heute weltweit auf Messen vertreten.

Das Museum entstand, nachdem der schwäbische Uhrenfabrikant Kienzle mit Hardts Hilfe nach einem Museum gesucht hatte, die seine Asiatika-Sammlung übernimmt und dauerhaft präsentiert. Als niemand dazu bereit war, viel der Entschluss zum Bau des Museums im Bergischen. Heute ist die Sammlung das Kernstück des Museums, das von Hardts chinesischer Frau Li geleitet wird.

Juni 23rd, 2018 by
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